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Schneeberg-Dogtrekking 2010
Geschrieben von Administrator   
Montag, 14. Juni 2010
Nachdem ich vergangenen Herbst schon das erste Mal das Vergnügen hatte bei einem dogtrekking im Waldviertel teilzunehmen,
entschloss ich mich an der Tour am Schneeberg ebenfalls teilzunehmen.
Die Wahl des Hundes war diesmal wirklich leicht, denn Fiandor hatte im Herbst so eindrucksvoll gezeigt das er wie geschaffen für diesen "Job" ist,
das ich fast keine Gedanken daran verschwendete einen anderen der Hunde mitzunehmen.
Nun, so ging´s am Freitag Abend also am nach Gutenstein in Niederösterreich, rauf auf die Mamauwiese, dem Treffpunkt und Startplatz für diese Veranstaltung.
Die Wetterprognosen waren alles andere als rosig.
So wie es in den letzen Tagen und Wochen geregnet hatte, sollte es auch weiter regnen, es wurde Regen, viel Regen und starker Regen angekündigt....
eine tolle Aussicht auf eine mehrstündige Wanderung am Schneeberg also.
 
 
 
Oben am Gasthof angekommen traf ich auch schon die ersten Dogtrekker, die meisten waren vor mir eingetroffen, und so ging es nach kurzem Begrüßen gleich an´s Zelt aufbauen und anschliessend zur Trekker-Besprechung.
Die Stimmung war sehr gut, und selbst das wir aufgrund des Schlechtwetters die geplante Route verschieben mussten, tat dem keinen Abbruch.
Nachdem es dann in der Nacht auch noch schön geregnet hatte, präsentierte sich der Samstag Morgen allerdings in einem ungewohnten Bild:
trocken
oder besser gesagt, es regnete nicht.

Ich schloss mit mit Udo / Sannerk  zu einem Team zusammen, und so ging es kurz nach 09:00 los

Udo legte ein tolles Tempo vor, mit dem ich alle Mühe hatte dranzubleiben, aber es war eine tolle Motivation für mich als Flachländer,
dem nicht nur die ungewohnten Höhenmeter, sondern auch die sehr ungewohnten Wegbeschaffenheiten leicht zu schaffen machten.
Zum Glück gab es am Weg ja 2 Labstellen, die Edelweisshütte und die Kientalerhütte.
An beiden hatten wir einen Stempel als Routenbestätigung zu holen, und an der zweiteren legten wir auch eine kurze rast ein

 

 Nach ca. 4 Stunden und 20 Minuten hatten wir dann den ersten Tag geschafft, das Ziel war die Fischerhütte am Hochschneeberg auf etwas über 2000m, und ich muss sagen ich war ziemlich erledigt.
der letzte Streckenabschnitt davor, der Schönleitensteig, verlangte mir nämlich noch alles ab.
Aber das "erklimmen" des Klosterwappens, dem höchsten Punkt mit 2076m, war doch sehr schön und erfüllend

 

Den Abend und die Nacht verbrachten wir dann in der Fischerhütte bei gutem Essen und trinken, einer Menge Geplauder und einer musikalischen Showeinlage von Chris.
In der Nacht regnete es wieder lange und ausdauernd, aber irgendwie war es mir zu diesem Zeitpunkt ziemlich egal.
Am nächsten Morgen, Sonntag früh, tat sich ein herrliches Bild auf.
Es regnete schon wieder nicht!
Wir hatten ausnahmsweise eine relativ gute Ausblick, und die Chance, trockenen Fusses den abstieg zu erleben, standen ganz gut.

 

 So machten wir uns also wieder um ca. 09:00 Uhr auf den Weg.
Gleich zu Beginn ging es über ein noch vorhandenes Schneefeld runter, was vor allem für Fiandor ein Riesenspass war
Die Route führte auf der anderen Seite des Schneebergs zurück zu unserem Ausgangspunkt dem Gasthof Mamauwiese, diesmal über den nördlichen Grafensteig, der uns eine Vielfalt an Natur und Perspektiven bot.

Die Nässe der letzen Zeit machte die Wege doch ziemlich rutschig, und war es vor allem ein grosses Mass an Konzentration, die beim Abstieg verlangt wurde.
Meine Oberschenkel waren auch nicht mehr ganz so fit, und so war ich ganz froh, nach knappen 4 1/2 Stunden wieder beim Gasthof Mamauwiese einzutreffen.
Wir, die ersten vier die in´s  Ziel kamen, hatten auch am zweiten Tag mit dem Wetter wirklich Glück, denn ca 20 Minuten nachdem wir angekommen waren, fing es wieder an zu regnen.
Mir taten die restlichen Trekker richtig leid und ich wollte nicht in ihrer Haut stecken, es war mir auch Ziel und mit trockenem Gewand noch kalt genug....

Ich für mich kann sagen es war ein absolut gelungenes Wochenende.
Das Wetter hätte für mich und Fiandor besser nicht sein können, denn zu warm wäre ja auch nicht gut  gewesen, und wir hatten es ja zum Glück in der regenlosen Zeit geschafft, und mein team-Kollege war sehr angenehm, ich hoffe nur ich hab ihn nicht zu sehr ausgebremst ;-)

ROMAN BOBITS

 



Kommentare (1)
Geschrieben von: Chris am 16-06-2010 20:57
 
 
Danke, Roman, für diesen ungeschönten Quasi-Live-Bericht, den sicher der eine oder andere Teilnehmer gut nachempfinden kann! :-)
 

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